Fleischiges & Wolliges

Fleischiges

Leckeres aus Schafsfleisch

Woher kommt was wir essen? Bei meinen Schafen weiß ich wie sie gelebt haben. Wo sie standen, was sie fraßen, ob sie krank waren und wie sie gesund wurden. Das heißt ich kann mir 100% sicher über die Qualität des Fleisches sein und derzeit kann ich mich neben Braten, auch über Salami, Leberwurst, Sülze, Stullenfleisch, Bockwürstchen und Bratwürste freuen, bei denen ich genau weiss was drin steckt.
Meine Tiere werden zwei Dörfer weiter in einer traditionellen Fleischerei geschlachtet und verarbeitet.

Wolliges

Warmes aus Schafswolle

Die Felle meiner Rauwoller sind warm und weich. Durch die Unterschiede in Farbe und Felllänge der Tiere, ist jedes Fell einzigartig. Rauwollige pommersche Landschafe trotzen dank ihrer wetterfesten Felles, auch ungemütlichsten Wetterbdeingung, die Wolle ist daher sehr gut für die Herrstellung von warmen und wetterfesten Kleidungsstücken geeignet.
Der Weg ist aber lang von der Rohwolle zur warmen Socke aus Schafswolle.

Schafswolle Niedersachsen

Von Schur zur Socke

Nachdem das Schaf geschoren wurde, wird das Schafsvlies gut sortiert. Grobe Verschmutzungen (z.B. Kot) und Fremdkörper wie Kletten, Stöckchen, Gras/Heu werden abgeschnitten, abgerissen oder herausgezupft.
Dann kommt die Wolle in frisches, kaltes Wasser und wird mehrmals gespült, bis das Wasser sich nicht mehr verfärbt.

Dann wird es portionsweise in großen Bottichen im ca. 40-50 ° c warmen Wasser, das mit Waschsoda versetzt ist, eingeweicht und leicht hin un her bewegt. Dadurch werden die Fasern vom Fett befreit und die wolle hat schon Etliches an Verschmutzung verloren (siehe Wasser: färbt sich braun)

Dann wird die Wolle vorsichtig ausgedrückt, darf dabei nicht gerieben werden (Verfilzung) und kommt zum Trocknen ein paar Tage auf eine Gitterroste oder Ähnliches. Die Wolle sollte nicht in der prallen Sonne stehen, sondern eher im Schatten. Es kann deshalb ein paar Tage dauern, bis die Wolle richtig trocken ist. Beim Trocknen wird sie mehrfach gewendet.

Und dann geht die Arbeit richtig los:

Die Wolle muss schön auseinander gezupft werden, kommt zum Kardieren oder wird von Hand gekämmt und kann dann zum filzen oder Verspinnen verwendet werden.